Aktuell

Hans-Josef Brüsselbach neuer Ehrensenator der Gesellschaft

Auf der ersten Sitzung wurde unser langjähriger Literat Hans-Josef
Brüsselbach zum Ehrensenator der Gesellschaft ernannt.

 



Hochzeit in Brühl-Kierberg


Wir gratulieren unserem 2. Geschäftsführer und Gardisten Oliver Klinkenberg
( Dä Jeföhnte ) zur Hochzeit.

 

Stammkwartier schließt

Der Nubbel verliert seine Heimat und wir unser Stammkwartier.
Ende November schließt das Brunneneck seine Pforten, die Wirtsleute Agnes
und Toni Ziskoven ziehen sich aus persönlichen Gründen aus der Gastronomiebranche zurück. Sie werden uns aber als Vereins- und Gardemitglieder
Erhalten bleiben. Wir wünschen den Beiden alles Gute für die Zukunft und bedanken uns
für die Unterstützung in den vergangenen Jahren.

 

Sessionsorden 2012

Och dat wor Knapsack




Im Mittelpunkt des diesjährigen Sessionsordens, die Idee stammte wieder von unserem Ehrensenator Heinz Georg, steht die Herman-Josef-Straße, die heutige Industriestraße. Mit der Straße kreuzten sich damals die Römerstraße und die Waldstraße. Die Römerstraße existiert übrigens heute noch.

Im Vordergrund haben wir die ehemalige Evangelische Kirche dargestellt. Diese Kirche wurde 1921 eingeweiht und war komplett aus Holz gebaut worden. 1942 ist die Kirche abgebrannt und wurde dann später durch die im Bild dargestellte Kirche ersetzt.

Wir bedanken uns auch für die sehr gelungene Umsetzung durch Orden Bley. Natürlich gibt es auch wieder einen Damenpin. Der Pin ist wieder die Miniaturausgabe des Ordens.

Och dat wor Knapsack

 

Yvonne Bodeit ist unser neues Mariechen ab dieser Session!

Nun folgt eine kleine Geschichte, die sowohl traurig als auch fröhlich ist,
aber auch beweist, dass gegenseitige Unterstützung und Hilfe auch noch heute
möglich ist. Es begann alles im letzten Jahr, als sich beim Training unseres
Tanzpaares Anja Klockner, das Tanzmariechen, verletzte. Trotz Schmerzen und
Verbänden am Arm tanzte sie tapfer die Session zu Ende.

Leider hat sich dann im späten Frühjahr herausgestellt, dass die Verletzung
nun doch schlimmer als gedacht ist und Anja mindestens ein paar Monate
pausieren muss. Eine Welt brach für sie zusammen, da sie doch für ihr Leben
gern tanzt und gerade erst ein Jahr bei uns dabei war. Das ist leider der
traurige Teil der Geschichte. Der andere Teil der Geschichte ist, dass die
GKKG nun erneut ein neues Mariechen suchen musste und die Zeit für ein
Casting, wie im vergangenen Jahr, nicht langte. Es musste zügig für die
kommende Session eine praktikable Lösung her und so haben sich alle
Vorstandsmitglieder und der Trainer des Tanzpaares, Markus von Elstermann,
nach einem kurzfristigen Ersatz umgeschaut.

Aber warum in der Ferne suchen, wenn doch die Lösung recht nah liegen kann.
So dachte sich Markus von Elstermann und fragte den Vorstand der Treuen
Husaren, ob er das ein oder andere Mariechen aus dem Tanzcorps ansprechen
darf. Es war schnell klar, wer dieser Herausforderung und Belastung
gewachsen ist.

Eine der besten Tänzerinnen aus dem Tanzcorps ist Yvonne
Bodeit. Nach einem kurzem Gespräch zwischen Yvonne und Markus war dann auch
klar, dass sie sich das selber zutraut. Und wenn Sie, liebe Leser sich jetzt
fragen, warum man sich so etwas zutrauen muss, dann kommt jetzt ein kurzer
Einblick in die sogenannte Freizeit von Yvonne.
Neben ihrer Arbeit kümmert sich Yvonne sehr liebevoll um ihre kleine
Tochter. In ihrer spärlichen Freizeit tanzt sie im Tanzcorps der Treuen
Husaren und ist dort auch die Gruppensprecherin. Tanzen im Tanzcorps
bedeutet mindestens 1 mal die Woche Training und die Choreographien von
mehreren Tänzen zu lernen und perfekt umzusetzen. Zusätzlich gibt es
Zusätzlich gibt es
regelmäßig Sondertraining und gelegentlich auch mal ein Extra-Hebe-Training.
Damit der Spaß innerhalb der Gruppe aber auch erhalten bleibt, werden auch
kleine Events (z.B. Schlittschuhlaufen) und spontane Freizeitaktivitäten
veranstaltet, bei denen Yvonne immer kräftig mitplant und gestaltet.
Nun hat
sich Yvonne entschieden, noch zusätzlich in einem weiteren Verein zu tanzen.
Das bedeutet, dass sie einen weiteren Trainingstag pro Woche hat. Hinzu
kommt eine weitere Choreographie und ein ganz neuer Tanzpartner. Da sie nun
als Tanzpaar auf die Bühne geht, werden natürlich auch wesentlich mehr
Hebefiguren erwartet, die es mit Markus Berwe einzustudieren gilt. Dies
alles schafft sie! Und jetzt nach einigen Wochen und Monaten im Training mit
Markus (vE) und Markus (B) kann man schon sagen, dass der Paartanz wieder
das „Aushängeschild“ der GKKG wird.

Das alles kann aber auch nur gelingen, wenn sie viele kleine Heinzelmännchen
als Freunde hat, die auf ihre Tochter Marie aufpassen, die sie zum Training
abholen und wieder nach Hause bringen, die sie später zu den verschiedenen
Auftritten bringen, die aufpassen, dass sie auch immer die richtige Uniform
an hat, die sie motivieren und die sie letztendlich einfach nur
unterstützen. Diese Helferlein hat sie und sie kommen aus den Reihen ihrer
Familie, der Familie der Treuen Husaren und der Familie der GKKG.

Hier zeigt sich, dass sich 2 Vereine ohne Erwartungen vom anderen einfach
gegenseitig unterstützen und helfen. Und um das mal in der sogenannten
Managersprache auszudrücken: Hier haben wir eine „Win-Win-Situation“, da
alle Beteiligten gewinnen.

Text: Markus von Elstermann

Allgemein